Kohärenz

138 | Die Streu des Alltags

„Dies muss man benutzen, wenn man sie aus ihrer Erniedrigung hervorziehen will; man muss ihnen zeigen und vorrechnen, dass sie einem Staate angehören, dessen Lasten sie größtenteils tragen müssen, während andere den Vorteil davon beziehen …“ (Georg Büchner: Der hessische Landbote) Auch dieses Jahr zieht der Faschingszug wieder an unserem Haus vorüber und er wird … Weiterlesen …

130 | Zukunft als Projektionsraum

„Ich bewundere den Traum von einer Welt, in der alle Menschen gleich behandelt werden. Aber ich bin zu seltsam, um Kommunistin zu sein.“ (Arundhati Roy) Es ist kalt und regnerisch, ein Tag, den man am besten lesend im Bett verbringt oder schreibend am PC. Doch: Worüber soll ich schreiben? Alles ist bereits gesagt, manches mehrfach. … Weiterlesen …

89 | Gesellschaften bedürfen der Ungleichzeitigkeit

„Ein hoffnungsvoller Pessimist zu sein, das ist die praktische Option – und eine Lehre unterdrückter Gemeinschaften, die trotz allem überleben.“ (A. L. Kennedy) „Man hat ja überall Angst, nix als Angst überall“, sagte ein älterer Mann mitten auf der Fußgängerzone laut in sein Smartphone. Ich nehme an, er erstattete seiner Familie Bericht über seinen vorweihnachtlichen … Weiterlesen …