Taubenschlag

138 | Die Streu des Alltags

„Dies muss man benutzen, wenn man sie aus ihrer Erniedrigung hervorziehen will; man muss ihnen zeigen und vorrechnen, dass sie einem Staate angehören, dessen Lasten sie größtenteils tragen müssen, während andere den Vorteil davon beziehen …“ (Georg Büchner: Der hessische Landbote) Auch dieses Jahr zieht der Faschingszug wieder an unserem Haus vorüber und er wird … Weiterlesen …

130 | Zukunft als Projektionsraum

„Ich bewundere den Traum von einer Welt, in der alle Menschen gleich behandelt werden. Aber ich bin zu seltsam, um Kommunistin zu sein.“ (Arundhati Roy) Es ist kalt und regnerisch, ein Tag, den man am besten lesend im Bett verbringt oder schreibend am PC. Doch: Worüber soll ich schreiben? Alles ist bereits gesagt, manches mehrfach. … Weiterlesen …

126 | Ein herrenloser Samurai

„Im allgemeinen haben meine Tagebücher freilich sehr geringen Wert: Zustände und Dinge kommen kaum darin vor, nur Gedanken-Gänge, und auch diese nur, soweit sie unreif sind. Es ist, als ob eine Schlange ihre Häute sammeln wollte, statt sie den Elementen zurückzugeben. Aber man sieht doch einigermaßen, wie man war, und das ist sehr notwendig, wenn … Weiterlesen …