Aimé Césaire

126 | Ein herrenloser Samurai

„Im allgemeinen haben meine Tagebücher freilich sehr geringen Wert: Zustände und Dinge kommen kaum darin vor, nur Gedanken-Gänge, und auch diese nur, soweit sie unreif sind. Es ist, als ob eine Schlange ihre Häute sammeln wollte, statt sie den Elementen zurückzugeben. Aber man sieht doch einigermaßen, wie man war, und das ist sehr notwendig, wenn … Weiterlesen …

114 | Das Schreckgespenst des „kriminellen Ausländers“

„Der Schnee ist wie das Schweigen, dachte er, der Schnee deckt alles zu. Er macht die Welt leise, schluckt den Schall. Und macht sie schön.“ (Tommie Goertz) Der Max sitzt in seiner Stube und lauscht auf das Knacken der Holzscheite im Ofen. Draußen vor dem Fenster fällt Schnee, und Max denkt daran, dass er früher … Weiterlesen …